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Alle Informationen zum Studiengang „Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“
Bauerhalt und traditionelle Werktechniken
Handwerk und Wissenschaft gemeinsam für die Baukultur von morgen
Über 70 Prozent der Bautätigkeit in Deutschland finden heute im Gebäudebestand statt. Der Erhalt, die Sanierung und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung. Der deutschlandweit einzigartige Studiengang„Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“ verbindet handwerkliche Praxis mit wissenschaftlichem Know-how und qualifiziert Fachkräfte für die Herausforderungen von Umbau, Sanierung und Denkmalpflege.
Der Studiengang wurde gemeinsam von der Hochschule Coburg, der Universität Bamberg und der Handwerkskammer für Oberfranken entwickelt. Studierende lernen, historische Bausubstanz nachhaltig zu sichern, Sanierungskonzepte zu entwickeln und traditionelle Werktechniken mit modernen Planungs- und Analysemethoden zu verbinden. Dabei stehen Themen wie Baugeschichte, Denkmalpflege, historische Konstruktionen, nachhaltige Umbaukultur sowie digitale Werkzeuge für Planung und Dokumentation im Fokus.
Für Betriebe bietet der Studiengang eine attraktive Möglichkeit, leistungsstarke Nachwuchskräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über handwerkliche Qualifikationen, wissenschaftliches Fachwissen und einen gewerkeübergreifenden Blick auf den Bauerhalt. Dadurch können sie wichtige Schnittstellen zwischen Baustelle, Werkstatt, Planung und Projektleitung übernehmen.
Auch für Studieninteressierte eröffnet das Programm besondere Perspektiven: Im dualen Verbundstudium werden ein Gesellenbrief im Handwerk und ein Bachelor of Arts (B.A.) miteinander kombiniert. So entstehen vielseitige Karrierewege in Handwerk, Denkmalpflege, Sanierung, Bauleitung und Planung.
Der Studiengang richtet sich an alle, die traditionelle Werktechniken erhalten, nachhaltige Lösungen für den Gebäudebestand entwickeln und die Zukunft des Bauens aktiv mitgestalten möchten. Denn die Bauwende beginnt nicht beim Neubau – sie beginnt im Bestand.







